
Backvorgang
Vor dem Backen befeuern wir unseren Ofen mit naturbelassenem Buchenholz
aus einem Sägewerk der Region. Nach zwei Stunden erreicht er die
richtige Temperatur. Dann wird die Asche ausgefegt, und die Brote
werden „eingeschossen“, also in den Ofen geschoben. Bei uns werden
alle Brotteige „frei geschoben“, das heißt, sie werden direkt auf den
Schamottesteinen des Ofens ohne Bleche und Backformen backen.
Das Besondere am Holzbackofen
In einem Holzbackofen wird die
Hitze der Flammen und der Glut von den Schamottesteinen gespeichert und
beim Backvorgang wieder abgegeben. Diese sogenannte Strahlungswärme ist
trotz ihrer höheren Temperatur weniger aggressiv als die Wärme der
sonst in Bäckereien üblichen Heißluft- oder Gas- und Elektrobacköfen.
Im Holzbackofen entstehen durch die größere Hitze geschmacksintensive
Röststoffe, außerdem bildet sich rasch eine dicke Kruste, die die
Feuchtigkeit in unseren Broten einschließt und so für langanhaltende
Frische sorgt.
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Unsere Teige
Neben ihrer besonderen Konsistenz sind unsere Teige und die daraus
gebackenen Brote und Backwaren besonders geschmacksintensiv. Das liegt
daran, dass wir ihnen Zeit lassen: Unsere Teige reifen bis zu 24
Stunden, bevor sie gebacken werden. Gut zu erkennen ist diese Reife zum
Beispiel an der großporige Krume unserer Baguettes, denn genau wie beim
Schweizer Käse sind diese Löcher ein Zeichen optimaler Reife.
Weiterführende Links: Häussler Holzbacköfen
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